Gesamtschule Bergkamen

Naturwissenschaften

Naturwissenschaften werden bei uns groß geschrieben. Bis zum 7. Jahrgang einschließlich werden die Fächer Biologie, Chemie und Physik integriert unterrichtet. Durch die Wahl des Faches Naturwissenschaften im Wahlpflichtbereich können die Schüler ihre Kenntnisse in den Jahrgängen 6–10 nochmals vertiefen. In den höheren Jahrgängen schließlich werden die naturwissenschaftlichen Fächer getrennt unterrichtet, dabei sind die Lehrpläne so aufeinander abgestimmt, dass komplexe Sachverhalte der einzelnen Fächer in ihren Zusammenhängen besser verstanden werden können. In der gymnasialen Oberstufe setzt sich diese Gewichtung fort, indem regelmäßig Leistungskurse in den Fächern Biologie und Chemie angeboten werden.

Der modern und großzügig gestaltete NW-Trakt unserer Schule bietet mit seinen Laboren, Sammlungen und Fachräumen ideale Voraussetzungen für einen spannenden naturwissenschaftlichen Unterricht. Die Teilnahme an Wettbewerben und lebensnahen Projekten gibt die nötigen Impulse und die Motivation für die Arbeit.


Technik

Die Zukunft unserer Gesellschaft entscheidet sich heute in den Klassenzimmern unserer Schulen, in den Lehrwerkstätten der Betriebe und in den Forschungslaboren von Universitäten und Industrieunternehmen. Dem Fach Technik kommt dabei eine herausragende Bedeutung im Rahmen einer berufsorientierten schulischen Ausbildung zu.

An der WBGE werden im Fach Technik sämtliche Unterrichtsinhalte theoretisch und praktisch behandelt. Am Ende jeder Einheit steht ein Werkstück / ein Projekt mit möglichst individuellen Problemlösungen und Darstellungsweisen. Die praktischen Anteile des Unterrichts sind gleichwertig mit theoretischen Anteilen gewichtet. Der Unterricht der technischen Fächer erfolgt an der WBGE einerseits im Rahmen des Regelunterrichts, weiterhin gibt es im Wahlpflichtbereich und im AG-Bereich Angebote des Faches Technik für unsere Schüler.

Zielsetzungen des Technikunterrichts:

- sachgerechter Umgang mit Materialen, Werkzeugen und Maschinen

- selbständiges, planvolles und genaues Vorgehen alleine und in Gruppen

- technisches Handeln in komplexen Aufgabenstellungen

- projektartiges und handlungsorientiertes Arbeiten und Lernen

- vorberufliche Bildung


Informatik

Gemeinsam mit den Naturwissenschaften bildet die Informatik einen festen und bedeutenden Bestandteil im Rahmen unseres Bildungsangebots. Die Schule verfügt neben zwei vollausgestatteten Computerräumen und dem Selbstlernzentrum mit modernen Computerarbeitsplätzen über eine umfassende Ausstattung mit neuen Medien. Diese können neben dem Informatikunterricht natürlich auch im Unterricht aller anderen Fächer genutzt werden. Alle Abteilungen der Schule verfügen über Beamer sowie Laptops für den mobilen Einsatz. Neu und im schulischen Bereich wegweisend ist ein mit einem interaktiven Whiteboard ausgestat­teter Medienraum. Informatik gehört in der Oberstufe unserer Schule zum festen Bestandteil des Fächerangebots.

 

Projekt: Informatikunterricht mit dem Mobiltelefon

In den Gebäuden unserer Schule herrscht eigentlich striktes Handy-Verbot. Wirklich überall? Nein! An drei Stunden in der Woche in einem Raum des Oberstufengebäudes nicht, wenn sich im Computer-freien Raum die Schülerinnen und Schüler des Informatikkurses treffen. Dort nehmen sie Mobiltelefone der wirklich allerfeinsten Sorten in Empfang aber nicht in erster Linie um damit zu telefonieren, sondern um zu programmieren. „Ich bin mir fast sicher, dass in zehn Jahren an den Schulen Informatik nur noch mit Mobiltelefonen erteilt wird”, zeigt sich Prof. Dr. Ludger Humbert überzeugt, der das Projekt im Rahmen des Informatikunterrichts an der Willy-Brandt-Gesamtschule aus der Wiege gehoben hat. Die Handy-Verbote an deutschen Schulen hält er in den meisten Fällen für „Quatsch”. „Wenn die Kinder- und Jugendlichen von Anfang an gelernt haben, mit diesen Geräten sinnvoll umzugehen, stellen sie damit auch keinen Unfug an”, ist Humbert fest überzeugt. Sein Projekt habe gezeigt, dass das Handy für den Unterricht in der Oberstufe brauchbar ist. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten bereits seit Jahren mit Geräten, die der Schule von der Firma Nokia - ohne weitere Auflagen - geschenkt wurden. Die aktuellen Handys sind leihweise von der Universität Wuppertal gestellt worden, die das Projekt unterstützt. Herr Humbert, der nicht nur Lehrer an unserer Schule ist, sondern an dieser Uni auch einen Lehrauftrag für die Didaktik der Informatik hat, ist beauftragt wissenschaftlich zu prüfen, ob Mädchen die Informatik über das Handy einfacher vermittelt werden kann als über den PC. Viele Kinder- und Jugendstudien der jüngsten Zeit sprechen für diese Annahme, sagt Humbert. Diese besagen, dass sich Mädchen eher mit Handys auseinandersetzen als Jungen, letztgenannte würden aber in deutlicher Überzahl die Informatikkurse belegen. Eine mögliche Ursache könnte das höhere Kommunikationsbedürfnis der Mädchen sein.

Zu der Arbeit mit Mobiltelefonen im Rahmen der Informatik bzw. des Informatikunterrichts an Schulen - im Speziellen auch an unserer Schule - existieren eine Reihe von z.T. prämierten Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen, über die sich Interessierte auf folgender Seite informieren können: haspe.homeip.net