Gesamtschule Bergkamen

Projekte

Hier präsentieren sich schulische Projekte.


Erasmus-Projekt: Willy-Brandt-Gesamtschule hat mit Ihrer Partnerschule in Silifke das Projekt „Erste Hilfe über Grenzen – First aid across borders“ ins Leben gerufen

Carolin Schulz, Bildungsreferentin im Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe, sprach mit Nurcan Kaya, Lehrerin an der Willy-Brandt-Gesamtschule in Bergkamen, über das von Kaya initiierte und im Rahmen des Erasmus+ -Programms geförderte Projekt „Erste Hilfe über Grenzen – First aid across borders“.

Was genau verbirgt sich hinter „First aid across borders“?

Im Rahmen des Projekts möchten wir von der Willy-Brandt-Gesamtschule in Bergkamenden „klassischen Schulsanitätsdienst“ erweitern und über die Grenzen an die Atatürk Ortaokulu in Silifke, eine Stadt in der Südost-Türkei, transferieren. Es handelt sich dabei um eine „Mittelstufenschule“ mit den Klassen 5 bis 8.

Was ist das Besondere an dem Projekt?

Wie an unserer Schule, gibt es an vielen Schulen in Deutschland bereits seit Jahren einen Schulsanitätsdienst. Schulsanitäter sorgen bei Schul- und Sportfesten, Ausflügen und an ganz normalen Schultagen für Sicherheit und helfen ihren Mitschülern bei Notfällen. Für die Atatürk Ortaokulu ist die Einrichtung eines Schulsanitätsdienstes eine Innovation, da dieser an türkischen Schulen nicht üblich ist. Wir möchten gemeinsam mit unserer Partnerschule kindgerechte Lehrvideos und Lehrmaterialien erstellen, mit denen sich die Schüler identifizieren können, damit sie motivierter arbeiten. Außerdem möchten wir im „digitalen Klassenzimmer“ Unterricht live übertragen, sodass die Schüler der beiden Schulen sich gegenseitig beobachten und verbessern können. Unter „Erste Hilfe über Grenzen“ verstehen wir nicht nur den Transfer des Schulsanitätsdienstes ins Ausland, sondern auch die Etablierung der Multiplikatoren-Ausbildung, um Schüler in die Lage zu versetzen, Vermittler der Ersten Hilfe im Biologieunterricht zu sein.

Wie kam es zu der Zusammenarbeit der beiden Schulen?

Die seit 1994 bestehende Städtepartnerschaft zwischen Bergkamen und Silifke führte schließlich zu einer Schulpartnerschaft: Am 1. Februar 2016 unterzeichneten Emre Duru, ehemaliger Schulleiter der Atatürk Ortaokulu, und Gesamtschulleiterin Ilka Detampel den Partnerschaftsvertag. Nach einem Solarprojekt im Mai 2017 starteten wir mit dem Projekt „Erste Hilfe über Grenzen“. Im November 2017 haben uns fünf Kollegen und die neue Schulleiterin aus Silifke, Seda Gür, besucht. Während des Besuchs wurden die ersten Projektplanungen vorgenommen.

Wie geht es nun weiter?

In diesem März fliegen wir mit zehn unserer Schulsanitäter nach Silifke, um dort zwei Schulsanitäter pro Klasse auszubilden. Wir hoffen dann im nächsten Schritt, die türkischen Schüler an unserer Schule begrüßen zu dürfen, um ihnen vor Ort unseren Schulsanitätsdienst vorzustellen und sie zu Multiplikatoren ausbilden zu können. Unsere Schüler und die Multiplikatoren in Silifke sollen später im Biologieunterricht anhand von selbst hergestellten Lehrvideos und Lehrmaterialien, verknüpft an die vom Curriculum vorgesehenen Themen, ihr Wissen über die Erste Hilfe an ihre Mitschüler weitergeben. Im nächsten Jahr reisen wir dann wieder in die Türkei und erstellen gemeinsam die Lehrmaterialien und -videos. Wir freuen uns, dass uns das Jugendrotkreuz dabei unterstützen wird, Notfallsituationen korrekt darzustellen. Offiziell endet das Projekt im November 2019, aber wir möchten damit fortfahren, Schüler – auch über Ländergrenzen hinweg zu Schulsanitätern und Multiplikatoren auszubilden, die ihr Wissen an ihre Mitschüler weitergeben können. Auch möchten wir weitere Schulen für das Projek tmotivieren: Nach der Erstellung der Lehrmaterialien und Lehrvideos möchten wir diese auf einer eigenen Homepage zur Verfügung stellen. Interessierte können sich zwecks weiterer Informationen gerne an Nurcan Kaya wenden: kaya@gesamtschule-bergkamen.de

Das Interview wurde entnommen aus: IDEE und TAT, Mitteilungsblatt des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe e.V.


Besuch der türkischen Partnerschule aus Silifke

Eine Lehrer-Delegation unserer türkischen Partnerschule aus Silifke ist vom 05.09.- 12.09.2017 zu Gast in Deutschland. 

Zur Begrüßung und Betreuung der Delegation hat die Willy-Brandt-Gesamtschule ein umfangreiches Programm mit vielfältigen Begegnungen und Unternehmungen entworfen; u. a. gehören Unterrichtshospitationen, aber auch Besuche des Landtages in Düsseldorf und der Zeche Zollverein in Essen dazu. Im Düsseldorfer Landtag bekommt die Delegation Gelegenheit zu einem Treffen mit der Landtagsabgeordneten Susanne Schneider (FDP), die Fragen zum politischen Alltag im Landtag und zu ihren Ressorts Gesundheit, Familie, Soziales und Gleichstellung beantworten wird.  

Ein pädagogischer Schwerpunkt soll zudem die mögliche Förderung der bewährten Schulpartnerschaft im Rahmen des EU-Programms „Erasmus +“ sein.


Schulsanitätsdienst der Willy-Brandt-Gesamtschule erhält Verstärkung

Nach einer 12-wöchigen Ausbildung legten 8 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 ihre Abschlussprüfung erfolgreich ab und stießen im 2. Schulhalbjahr 2016/2017 als Verstärkung zu dem eingespielten Schulsanitätsteam der Willy-Brandt-Gesamtschule.

Die neuen SchulsanitäterInnen sind bestens vorbereitet und freuen sich auf die Arbeit.

Derzeit sorgen rund 40 ausgebildete Schulsanitäter im Schulalltag, bei Sport- und Schulfesten und auf Ausflügen für eine medizinische Erstversorgung. Jede Woche findet ein Treffen der Schulsanitäter statt, bei dem für Notfälle geübt wird, neue Dienstpläne erstellt und die Notfälle der Woche besprochen werden.

Sehr gefreut hat sich die Leiterin des Schulsanitätsdienstes, Lehrerin Nurcan Kaya, als sich beim letzten Treffen zwei Schüler – Dennis L. (8b) und Niklas R. (10d) – und eine Schülerin – Vivian M. (8a) – bereit erklärt haben, die Aufgabe des Gruppensprechers bzw. der Gruppensprecherin zu übernehmen. Sie werden ab jetzt die Gruppentreffen organisieren.

Der Schulsanitätsdienst an der WBG hat eine lange Tradition. Mit ca. 1200 Schülerinnen und Schülern und gut 100 Lehrerinnen und Lehrern ist die WBG eine große Schule. Um den zahlreichen alltäglichen Notfällen und der gesetzlichen Auflage, Erste-Hilfe zu leisten, gerecht zu werden, Anlässe für Erste-Hilfe-Leistungen schnell und richtig zu erkennen und Erste-Hilfe-Maßnahmen unter Berücksichtigung der lebensrettenden Sofortmaßnahmen selbstständig vorzunehmen, sind engagierte Schulsanitäter zwingend notwendig. Auch sind die Schulsanitäter eine große Hilfe bei der Instandhaltung der Sanitätsmaterialien und Sanitätsräume und entlasten so das Lehrpersonal. Der Schulsanitätsdienst freut sich jederzeit über weiteren Zuwachs.


Umwelttage auf dem Hof Middendorf

Einmal im Jahr findet für die 5. Klassen unserer Schule ein ganzer Unterrichtstag (fast) in freier Wildbahn, nämlich auf dem Hof Middendorf statt - und das übrigens schon seit über 20 Jahren.

Jedes Jahr, und so auch in diesem, kommen ca. 180 Fünftklässler auf den Hof Middendorf und lassen sich dort von waschechten Jägern das Jagdhorn vorführen und bestaunen Jagdhunde bei der Fährtensuche. Die Schülerinnen und Schüler bestimmen präparierte Tiere der "Rollenden-Waldschule", sägen Holz und ermitteln so das Alter von Bäumen, sie "lesen" Tierspuren und bestimmen selbstgefangene wirbellose Kleinlebewesen aus dem Löschteich des Middendorf - Hofes. Betreut werden sie dabei u.a. von den Schülerinnen und Schülern der Biologie-Leistungskurse unserer Schule, die mit großem Engagement in die Rolle der Lehrenden schlüpfen und ihre im Unterricht erworbenen Kenntnisse weiterreichen können.

Den Schülern macht der spannende und lehrreiche Tag in der Natur stets sichtbar große Freude. Mit von der Partie sind neben Herrn Middendorf und seinen Jägerkollegen die bereits erwähnte "Rollende-Waldschule" des Hegerrings Bergkamen und unser geschätzter Chemielehrer Herr Reeh, die das Vorhaben auf dem Middendorf-Hof stets sachkundig betreuen und, so Reinhard Middendorf, "ohne deren tatkräftige Unterstützung das Angebot in dieser Breite nicht aufrecht zu erhalten wäre". Schön, dass es Lehrer gibt, die sich so ins Zeug legen und sich nicht zu schade sind, sogar ihr Zuhause für die Schule zu "öffnen"!


Unterrichtsprojekt: Solarfahrzeuge aus dem Technikunterricht heimsen Preise ein Sonne macht schnell - Das 5. Solarrennen an der Europaschule Dortmund

Am 17. Mai 2011 fand das fünfte Rennen selbstgebauter Solarfahrzeuge an der Europaschule Dortmund statt. Dabei ließen Neunt- und Zehntklässler aus sechs unterschiedlichen Schulen ihre selbst produzierten und individuell gestalteten Fahrzeuge gegeneinander antreten.

Die Willy-Brandt-Gesamtschule war mit 2 Teams vertreten:

Gabi Frizler und Michelle Becker aus der 10 F und Karl Guk und Kenny Mertin aus der 10 C.

Auf der Flutlicht Indoor-Rennstrecke gingen 26 Renner an den Start und versuchten die Dreimeterdistanz so schnell wie möglich hinter sich zu bringen.

Platz I in der Klasse „Classic Cars“ belegte Yannic Mursa von der Hauptschule Bad Sassendorf mit 3,79 Sekunden, dicht gefolgt von Jan Weidlich von der Europaschule Dortmund.

Den ersten Platz in der Klasse „Design Cars“ erkämpfte sich Guro Heinrich von der Realschule Meinerzhagen, auf Platz II kam Arne Zimmermann von der Europaschule Dortmund.

Im letzten Rennen ging es um den Schnellsten in der offenen Klasse, den sogenannten „Speed Cars“. Hier ist fast alles möglich und so konnte Gabi Fritzler und ihre Teamkollegin Michelle Becker von der Willy Brandt Gesamtschule Bergkamen mit ihrem pfeilschnellen Eigenbau und der Streckenbestzeit von 2,22 Sekunden den ersten Platz belegen, dicht gefolgt vom Team von Miles Schwindt und Marvin Bröckelmann von der Gemeinschaftshauptschule Niedersprockhövel. Alle Preisträger wurden mit Urkunden und interessanten Solargimmicks für ihr Kreativität und ihr Engagement belohnt.

Herzliche Glückwünsche an Gabi und Michelle !


Römerprojekt

Schülerinnen und Schüler unserer sechsten Klassen bekommen an drei Projekttagen Einblicke in das Leben der Römer. In diesem Zusammenhang werden u.a. das Römermuseum in Oberaden und das Freilichtmuseum in Xanten besucht, wo man über Kleidung, Lebensmittel und Lebensweisen der Legionäre staunen kann. In größeren und kleineren Projekten lernen die Schülerinnen und Schüler im Verlauf der drei Projekttage das Leben, Wirken und Werken der Römer, ihre Kultur sowie die geografischen Grenzen des Römerreichs kennen. Ob beim Bedrucken von Stoffen nach römischer Art, beim Nachkochen römischer Gerichte oder bei der handwerklichen Auseinandersetzung mit dem Thema - etwa beim Legen von Mosaiken - nähern sich unsere Sechstklässler dieser so bedeutsamen historischen Epoche auf ganz praktische Weise an.


Umwelttage der Siebtklässler

Wallhecken auf den Stock setzen und Kopfbäume scheiteln, sowie Stecklinge setzen - diese Aufgaben erledigen unsere Siebtklässler an den Umwelttagen. Tätig werden die Schülerinnen und Schüler an Höfen, Feldrändern und Hecken rund um Overberge. Fachleute erklären den Jugendlichen zunächst die Arbeiten in der Natur, danach weisen Schüler älterer Jahrgänge, Lehrer und freiwillige Helfer aus der Gemeinde unsere Siebtklässler in ihre konkreten Arbeitsbereiche ein und unterstützen sie tatkräftig. Praktischer Umweltschutz ist die Devise, auch wenn es darum geht, z.B. Drahtzäune, Glas oder andere Gefahren für Wildtiere zu entfernen. Neben dem Umweltschutz werden bei dieser Aktion auf ganz praktische Art und Weise Teamfähigkeit und Rücksichtnahme gefördert, sowie  die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten aber auch Grenzen erkannt. Bei der körperlich anstrengenden Arbeit können die Schülerinnen und Schüler zeigen, was in ihnen steckt. Natürlich fehlt auch ein zünftiges, gemeinsames Picknick in der freien Natur nicht.


Das Apfelprojekt - Von Apfelsaft zu Wein und Essig

Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs unserer Schule sammeln und pflücken Äpfel auf dem Hof Middendorf, um sie im Rahmen eines Projekts des Chemieunterrichts weiter zu verarbeiten. Nach der großen Apfelernte auf den middendorfschen Apfelwiesen werden die Äpfel sortiert und gereinigt. Für die Weiterverarbeitung müssen alle Äpfel geviertelt und von faulen Stellen befreit werden. Mit einer Schnetzelmaschine werden dann die Äpfel zerkleinert und erst jetzt kann mit Hilfe einer hydraulischen Presse Saft aus den Apfelschnetzeln gewonnen werden. Mit dem in Fässer abgefüllten Saft wird hiernach ganz unterschiedlich verfahren. Ein Teil des Saftes wird im Rahmen des Chemieunterrichts unter professioneller Aufsicht zur alkoholischen Gährung angesetzt, um aus dem Apfelsaft Apfelwein zu gewinnen. Der Wein kann dann noch weiter zu Apfelessig verarbeitet werden. Wein und Essig können übrigens für einen kleinen Unkostenbeitrag auf unseren Schulfesten erworben werden - natürlich nur durch die Eltern! Die Schülerinnen und Schüler lernen an dem Projekt, das Teil der Unterrichtsreihe "Vom Apfelsaft zu Wein und Essig" ist, am praktischen Beispiel wichtige Reaktionen der organischen Chemie kennen.  


Große Resonanz und große Erfolge für unsere Schule beim Planspiel Börse

Zum ersten Mal seit dem fast 30-Jährigen Bestehen des Planspiel-Börse der Sparkassen hat es im Jahr 2010 ein Team aus Bergkamen auf der bundesweiten Rangliste auf den zweiten Platz geschafft. Die erfolgreichen Börsenspekulantinnen unserer Schule wurden zur Belohnung mitsamt ihren Lehrern und Betreuern von der Sparkasse Bergkamen-Bönen zu einem großen „Sieger-Event“ nach Berlin eingeladen.

Das Planspiel Börse ist ein interessanter Wettbewerb, der Schülern und Studenten die Möglichkeit gibt, online virtuelles Kapital an der Börse zu vermehren. Gehandelt wird dabei mit den Kursen der realen Börsenplätze. Die Schülerinnen und Schüler nehmen als Team am Wettbewerb teil. Die Koordination des Planspiels erfolgt durch die Sparkasse Bergkamen-Bönen . Betreut wird das Online-Börsenspiel an unserer Schule durch die Sozialwissenschaftslehrer Hartmut Regenstein und Ulf Hassel.
Der simulierte Wertpapierhandel an der Börse festigt wirtschaftliche Grundkenntnisse und vertieft Börsenwissen. Das Planspiel Börse gibt es in Deutschland schon seit 1983. Mittlerweile nehmen europaweit Teams aus sieben Ländern teil.
 Auf den Planspiel-Börse-Seiten der teilnehmenden Sparkassen gibt es jeweils ab Mitte September die Möglichkeit, die Depots der teilnehmenden Gruppen zu eröffnen.
Nach der Depoteröffnung versuchen die Teilnehmer zehn Wochen lang ihren Depotwert durch Kauf und Verkauf von Wertpapieren zu steigern. Besonders ist, dass nicht nur der Depotgesamtwert angezeigt wird, sondern auch Erträge aus nachhaltigen Geldanlagen.


Projekt: Informatikunterricht mit dem Mobiltelefon

In den Gebäuden unserer Schule herrscht eigentlich striktes Handy-Verbot. Wirklich überall? Nein! An drei Stunden in der Woche in einem Raum des Oberstufengebäudes nicht, wenn sich im Computer-freien Raum die Schülerinnen und Schüler des Informatikkurses treffen. Dort nehmen sie Mobiltelefone der wirklich allerfeinsten Sorten in Empfang aber nicht in erster Linie um damit zu telefonieren, sondern um zu programmieren. „Ich bin mir fast sicher, dass in zehn Jahren an den Schulen Informatik nur noch mit Mobiltelefonen erteilt wird”, zeigt sich Prof. Dr. Ludger Humbert überzeugt, der das Projekt im Rahmen des Informatikunterrichts an der Willy-Brandt-Gesamtschule aus der Wiege gehoben hat. Die Handy-Verbote an deutschen Schulen hält er in den meisten Fällen für „Quatsch”. „Wenn die Kinder- und Jugendlichen von Anfang an gelernt haben, mit diesen Geräten sinnvoll umzugehen, stellen sie damit auch keinen Unfug an”, ist Humbert fest überzeugt. Sein Projekt habe gezeigt, dass das Handy für den Unterricht in der Oberstufe brauchbar ist. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten bereits seit Jahren mit Geräten, die der Schule von der Firma Nokia - ohne weitere Auflagen - geschenkt wurden. Die aktuellen Handys sind leihweise von der Universität Wuppertal gestellt worden, die das Projekt unterstützt. Herr Humbert, der nicht nur Lehrer an unserer Schule ist, sondern an dieser Uni auch einen Lehrauftrag für die Didaktik der Informatik hat, ist beauftragt wissenschaftlich zu prüfen, ob Mädchen die Informatik über das Handy einfacher vermittelt werden kann als über den PC. Viele Kinder- und Jugendstudien der jüngsten Zeit sprechen für diese Annahme, sagt Humbert. Diese besagen, dass sich Mädchen eher mit Handys auseinandersetzen als Jungen, letztgenannte würden aber in deutlicher Überzahl die Informatikkurse belegen. Eine mögliche Ursache könnte das höhere Kommunikationsbedürfnis der Mädchen sein.

Zu der Arbeit mit Mobiltelefonen im Rahmen der Informatik bzw. des Informatikunterrichts an Schulen - im Speziellen auch an unserer Schule - existieren eine Reihe von z.T. prämierten Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen, über die sich Interessierte auf folgender Seite informieren können: haspe.homeip.net