Erziehen und Werte leben

Wir gestalten in Zusammenarbeit von Schülern, Eltern und Lehrern die Regeln unseres Zusammenlebens.

Dies erreichen wir u. a. durch:

  • Vorgabe einer für alle verbindlichen Schulordnung.
  • Unterzeichnung unserer Schulvereinbarung bei der Anmeldung.
  • abteilungsbezogene Detailregelun-gen für die SI und SII.
  • Vereinbarung und Aushang von Klas-senregeln in der Sekundarstufe I.
  • nach Abteilungen differenzierte Regeln zum Umgang mit Mobiltelefonen.

Wir gehen respektvoll, wertschätzend und friedlich miteinander um.

Dies erreichen wir u. a. durch:

  • „Soziales Lernen“ als Unterrichtsfach.
  • als ausgebildete Streitschlichter tätige Schüler/innen.
  • einen unterrichtsbegleitenden Trainingsraum in der Abteilung 5–7.

Wir bieten unseren Schüler/ innen in ihrer Entwicklung, bei Lern-schwierigkeiten und in Problemsituationen individuelle Beratung und Unterstützung an.

Dies erreichen wir u. a. durch:

  • ein umfassendes Beratungskonzept in der SI.
  • professionelle Laufbahnberatung in der SII.
  • wöchentliche Treffen der Beratungslehrerteams in der SII.
  • ein geschultes Notfallteam.
  • eine zertifizierte Schulseelsorge.
  • die Beratung und Unterstützung bei der Beantragung von BuT-Mitteln.
  • halbjährliche Beratungstage unter Beteiligung externer Institutionen.

Wir verstehen kulturelle, ethnische und religiöse Vielfalt als Bereicherung.

Dies erreichen wir u. a. durch:

  • ein umfassendes Integrationskonzept, das halbjährliche interreligiöse Feiern und interkulturelle Elternarbeit einschließt.
  • das Angebot von Islamischem und Alevitischem Religionsunterricht.
  • das Fach "Türkisch" im Bereich des Fremdsprachenunterrichts.
  • unser interkulturelles Schülercafé in der SI

Das Miteinander fördern

Die Unterstützung der Kinder in ihrer Entwicklung zu sozialem und eigenverantwortlichem Handeln ist eine zentrale Aufgabe unserer Schule. Schule, wie wir sie verstehen, hat nicht nur einen Bildungs-, sondern als zentrales Element auch einen Erziehungsauftrag. Damit verbunden ist die Aufgabe der Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler zu solidarischem Handeln in sozialer Verantwortung, zu Toleranz und Achtung der Menschenrechte und anderer, auch religiöser, Überzeugungen, zu einem friedlichen Miteinander in der Einen Welt sowie zur Achtung vor Natur und Umwelt zu erziehen. Mädchen und Jungen müssen sich deshalb angenommen fühlen und als Persönlichkeiten entfalten können.

Solche Schlüsselqualifikationen, die sich aus dem Zusammenspiel von fachlichen, sozialen und personalen Kompetenzen ergeben, sind ein wesentlicher Bestandteil einer Erziehung zur Mündigkeit in einer offenen und pluralen Gesellschaft. Hierzu gehören Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Sorgfalt, Selbstständigkeit und Kreativität ebenso wie Verantwortungs- und Hilfsbereitschaft, Konfliktfähigkeit, Kooperationsfähigkeit und der Respekt vor Mitmenschen.

Die Unterstützung der Kinder in ihrer Entwicklung zu sozial kompetentem Verhalten ist für uns kein pädagogisches Beiwerk, sondern ein zentrales Anliegen unserer Schule. Es ist daher nur vernünftig, dem Aufbau sozialer Kompetenz einen festen Zeitraum im Stundenplan einzubauen und ihn durch bestens geschulte Sozialpädagogen zu flankieren. Beidem werden wir mit unserem Konzept zur Stärkung sozialer Kompetenzen und dem sozialen Lernen gerecht.