Gesamtschule Bergkamen

Schulordnung der Willy-Brandt-Gesamtschule

Die Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen ist eine integrierte Gesamtschule. In ihr lernen alle Schülerinnen und Schüler, die in das 5. Schuljahr versetzt worden sind, gemeinsam. So setzt sie die Arbeit der Grundschule ohne Brüche fort. Aus dem integrativen Ansatz ergeben sich Prinzipien, die das Lernen und Arbeiten unserer Schule durchdringen müssen: „Soziales Lernen" - „Schule für alle" - „Abbau von Benachteiligungen"„Förderung individueller Leistung" - „Stärkung individueller Lernwege" „Auf- und Ausbau von Leistungsmotivation" - „Erfolg nicht auf Kosten anderer".

Die Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen versteht sich als demokratische Leistungsschule, in der individuelle Entfaltung, Gleichberechtigung und Solidarität die Grundpfeiler der gemeinsamen Arbeit und des Zusammenlebens bilden. An unserer Schule wollen viele Menschen gemeinsam lehren, lernen und leben. Dies ist leichter,

- wenn niemand Angst haben muss, dass er von anderen beim Lernen gestört wird;

- wenn jeder weiß, dass Mitschüler/innen und Lehrer/innen helfen, wenn man Hilfe braucht;

- wenn man in Ruhe miteinander reden kann;

- wenn man in den Pausen ungestört spielen und sich entspannen kann;

- wenn die technischen Lehrmittel rechtzeitig bereitgestellt werden und auch funktionieren;

- wenn man sich darauf verlassen kann, dass alle pünktlich und gut vorbereitet in den Unterricht kommen und die notwendigen Bücher, Hefte und sonstigen Materialien mitbringen; 

- wenn die Klassenzimmer und das Schulgebäude so sauber sind, dass man sich darin wohl fühlen kann;

- wenn alle so rücksichtsvoll miteinander umgehen, dass Unfälle möglichst vermieden werden;

- wenn alle auf ein friedliches Miteinander achten und sich in Wort und Tat gewaltfrei verhalten, wobei Lehrerrinnen und Lehrer durch ihr Vorbild ihren pädagogischen Einfluss wahrnehmen;

- wenn sich unsere Lehrkräfte, Referendarinnen und Referendare, Praktikantinnen und Praktikanten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter politisch, religiös und weltanschaulich neutral verhalten (§ 57).

 

Dies alles zu ermöglichen, ist Zweck der Schulordnung.

 

1.Schulgelände

Während des Schulbetriebes dürfen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-10 das Schulgelände - siehe Anlage - nie verlassen. Es sei denn, sie haben eine schriftliche Erlaubnis ihrer Eltern, um in der Mittagspause auf dem kürzesten Weg nach Hause zu gehen. Diese Erlaubnis müssen die Schülerinnen und Schüler beim Verlassen des Schulgeländes immer bei sich tragen und auf Verlangen der Aufsicht vorzeigen. In allen anderen Fällen muss eine Erlaubnis, das Schulgelände verlassen zu dürfen, bei den Klassenlehrern oder bei den Klassenlehrerinnen eingeholt werden.

Störungen der Anlieger und Nachbarschulen sind unbedingt zu unterlassen. Wir müssen als Schule in einem Wohngebiet Rücksicht nehmen. Alle am Schulleben Beteiligten übernehmen die Verantwortung für ein sauberes Schulgelände und vermeiden es, das Schulgelände zu verdrecken.

 

2.Unterrichtszeiten

In der Regel beginnt der Unterricht um 07.45 Uhr und endet um 14.55 Uhr bzw. 15.45 Uhr. Wenn in Ausnahmefällen der Unterricht später beginnt oder früher endet, dürfen die Schülerinnen und Schüler sich auf dem Schulgelände oder im Schulgebäude aufhalten, wenn sie dabei keinen anderen stören. Die Schule wird um 07:15 Uhr geöffnet. Dann beginnt auch die Aufsichtspflicht.

Wenn zu einer Unterrichtsstunde die Lehrerin oder der Lehrer nach 5 Minuten noch nicht eingetroffen ist, meldet dies der Klassensprecher oder die Klassensprecherin oder der Kurssprecher oder die Kurssprecherin unverzüglich der zuständigen Organisation oder einem Schulleitungsmitglied.

Der Unterricht muss von allen pünktlich begonnen und beendet werden. Die Schulbusse fahren so, dass jeder nach Unterrichtsschluss den entsprechenden Bus erreichen kann. Unterrichtsausfälle sind den Klassen bzw. Kursen möglichst einen Tag vorher bekannt zu geben.

 

3.Pausen

In der Sekundarstufe I bleiben alle Klassenräume in den großen Pausen von 10:30 bis10:40 Uhr bzw. von 12:45 bis13:20 Uhr für die jeweilige Klasse frei zugänglich. Es bleibt der Schule unbenommen, einzelnen Schülern oder Schülerinnen oder ganzen Klassen dieses Privileg zeitweilig zu entziehen.

Alle Unterrichtsgebäude und Fachtrakte sind Ruhezonen. Das bedeutet, dass in diesen Gebäuden nicht gelärmt, nicht gerannt, nicht getobt, nicht randaliert werden darf. Alle lauten und/oder bewegungsreichen Spiele sind nur in Außenbereich des Schulgeländes erlaubt

 

4. Verhalten im Unterricht

Der Unterricht ist das Herzstück einer jeden Schule. Jede Lehrerin bzw. jeder Lehrer entscheidet selbst, welcher Ordnungsrahmen für ihren/seinen Unterricht in der jeweiligen Klasse, in dem jeweiligen Kurs oder in der jeweiligen Lerngruppe nötig ist. Unabhängig vom Lebensalter der Schülerinnen und Schüler müssen hier bestimmte Grundabstimmungen klar sein:

* Während des Unterrichts ist Essen grundsätzlich nicht erlaubt.

* Wortbeiträge im Unterricht können nur nach Meldung und Aufruf erfolgen.

* Lautes Zurufen, Vorsagen, Anschreien und Beleidigen gelten als      Regelverstöße.

* Die Arbeitsaufgaben werden nach Möglichkeit in den dafür vorgesehenen Stunden erledigt.

* Alle achten auf einen menschlichen Umgangston miteinander.

* Pünktlichkeit, Disziplin, Ordnung, Fleiß, Engagement und soziales Verhalten sind wichtige Tugenden, um allen das Schulleben erträglicher zu machen.

* Bekleidung, die für den jeweiligen Unterricht nicht benötigt wird, ist an dem dafür vorgesehenen Platz aufzubewahren.

Alle gehen fünf Minuten vor der jeweiligen Stunde in die Klassen- oder Fachräume. Alle beenden pünktlich die jeweiligen Unterrichtsstunden. Für die Ordnung in dem jeweiligen Raum ist die Klasse oder der Kurs selbst verantwortlich. Nur wenn alle am Schulleben Beteiligten die gleiche Arbeitsdisziplin aufbringen, kann in unserer Schule ein gutes Schulklima herrschen. Alle, die diese Grundregeln nicht einhalten, müssen mit entsprechenden Sanktionen rechnen. Bei Fehlverhalten im Unterricht muss der versäumte Unterricht nachgearbeitet werden.

 

5.Fahrzeuge auf dem Schulhof

Es ist grundsätzlich nicht erlaubt, während des Schulbetriebes die Schulhöfe mit irgendwelchen Fahrzeugen zu befahren. Autos sind auf den Parkplätzen der Schule abzustellen. Fahrräder, Mofas, Mopeds, Motorroller, Motorräder und ähnliche Fahrzeuge sind auf den dafür vorgesehenen Flächen abzustellen. Anlieferungen mit einem Kraftfahrzeug sollten in den Pausen unbedingt unterbleiben.

 

6.Mitbringen von Gegenständen in die Schule - Nutzung von Handys und anderen Datenträgern

Das Mitbringen von Waffen und waffenähnlichen Gegenständen in die Schule ist grundsätzlich verboten. Alle werden noch darauf hingewiesen, dass private Gegenstände - wie z.B. MP3-Player, iPods, Computerspielzeug u.a.m. nicht in die Schule mitgebracht werden sollten, da hier bei Beschädigungen oder Verlust keinerlei Haftung übernommen - wird.

In allen Schulgebäuden (auch in der Mensa, Bibliothek, Studiotheater, Schulfluren usw.) ist die Nutzung von Handys grundsätzlich untersagt; das gilt unabhängig von der Art der Nutzung, also auch nicht als Uhr oder Taschenrechner. Handys sind auszuschalten und in der Schultasche unterzubringen.

Bei der Nutzung aller mobilen digitalen Träger- und Telemedien ist darauf zu achten, die Lautstärke so zu regulieren, dass niemand eine Lärmbelästigung erfahren muss.

Die Persönlichkeitsrechte am eigenen Bild oder gesprochenen Wort sind zu achten. So ist die Anfertigung von Bild-oder Tondokumenten im Schulalltag und bei Schulveranstaltungen (Schulgebäude und Schulgelände) grundsätzlich verboten. Ausnahmen hiervon und die Weitergabe solcher Dokumente sind nur auf Anordnung oder mit Genehmigung der Schulleitung oder beauftragter Lehrerinnen und Lehrer erlaubt.

Insbesondere ist die Anfertigung und/oder Weitergabe von Darstellungen, die gegen das Jugendschutzgesetz verstoßen, von Gewalt verherrlichenden, pornographischen sowie rassistischen oder extremistischen Darstellungen verboten.

 

7.Alkohol und Rauchen

Auf dem Schulgrundstück und bei unterrichtlichen Veranstaltungen außerhalb des Schulgrundstücks sind der Verkauf, der Ausschank und der Genuss alkoholischer Getränke untersagt. Ausnahmen können im Rahmen des Jugendschutzgesetzes bei außerunterrichtlichen Veranstaltungen zugelassen werden.

Auf dem Schulgrundstück ist während der Unterrichtszeit und bei weiteren Schul Veranstaltungen das Rauchen grundsätzlich nicht erlaubt.

 

Februar 2012

 

Ilka Detampel