Am Abend des 18. März fand in der Mensa der Willy-Brandt-Gesamtschule in Bergkamen erneut das gemeinsame interreligiöse und interkulturelle Fastenbrechen statt. Dabei versammelten sich knapp 150 Gäste, darunter Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis Q2 sowie Lehrkräfte verschiedenster Glaubensrichtungen, um gemeinsam zu essen, die kulturelle Vielfalt zu erleben und das Verbindende in den Mittelpunkt zu stellen. Besonders in diesem Jahr hatte das Fastenbrechen eine zusätzliche Bedeutung, da der muslimische Fastenmonat Ramadan und die christliche Fastenzeit zeitlich zusammenfielen. Dies machte das gemeinsame Erleben und den Austausch noch wertvoller. Um 18:45 Uhr war es dann endlich soweit: Ein Schüler der 10. Klasse rief den Gebetsruf aus und das Fastenbrechen konnte beginnen. Im Anschluss entwickelte sich ein entspanntes und herzliches Beisammensein, bei dem viel gelacht, gemeinsam gegessen und sich ausgetauscht wurde. Die offene Atmosphäre zeigte, wie verbindend solche Begegnungen sein können. Ein besonderes Highlight waren die von Schülerinnen und Schülern vorbereiteten Videobeiträge. Darin schilderten sie, was ihnen der Fastenmonat bedeutet. Ein Schüler dokumentierte sogar seinen gesamten Fastentag und stellte diesen Einblick zur Verfügung. Ziel war es, das islamische Fasten für alle Beteiligten verständlich und erlebbar zu machen. Das gemeinsame Fastenbrechen an der Willy-Brandt-Gesamtschule hat erneut gezeigt, wie wichtig interkultureller Dialog, gegenseitiger Respekt und gelebte Gemeinschaft sind. (Fotos + Text TAST)



