Von Donnerstag bis Sonntag waren wir mit den Geschichts-Leistungskursen der Q1 und Q2 auf einer Reise, die uns sicher noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Der Besuch der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald war für uns alle eine sehr intensive und emotionale Erfahrung. Das Lager war ein Ort des nationalsozialistischen Unrechtsregimes, an dem Menschen unter grausamsten Bedingungen gefangen gehalten, ausgebeutet und systematisch ermordet wurden. Dank einer wirklich starken, mehrtägigen Führung haben wir die beklemmende Geschichte dieses Ortes hautnah begriffen. Ein besonderer Höhepunkt war der Moment, in dem wir die von uns gesammelten Spenden persönlich an den Leiter der Gedenkstätte übergeben durften, um einen Beitrag zum Erhalt dieses wichtigen Ortes zu leisten. Als Ausgleich und Kontrast dazu durften wir die Kulturstadt Weimar besuchen. Dort sind wir nicht nur auf den Spuren von Goethe und Schiller gewandelt, sondern haben auch die enge Verbindung der Weimarer Bürgerschaft mit den grausamen Geschehnissen während der Zeit des Nationalsozialismus erkundet. Der gemeinsame Abschluss bei einer Pizza war ein besonderes Highlight für unsere Gemeinschaft. Ein riesiges Dankeschön geht an den Förderverein der Willy-Brandt-Gesamtschule sowie das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Unna, vermittelt durch den Arbeitskreis „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, die diese wichtige Exkursion unterstützt haben.
Geschrieben von Dilara Bafra und Wiktoria Siedlaczek (Q2)




