An der Willy-Brandt-Gesamtschule (WBG) startete in diesem Herbst das Netzwerkprojekt „Zukunftsschulen NRW“ erstmals in Bergkamen. Ziel des Projekts ist es, den Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule noch besser zu begleiten und spielerisches Lernen in den Mittelpunkt zu stellen.
Gemeinsam arbeiten Lehrkräfte und Sozialpädagog*innen der WBG mit Kollegien der benachbarten Grundschulen Pfälz, Schillerschule und Gerhard-Hauptmann-Schule. Dabei entstehen enge Kooperationen, die den Kindern den Schulwechsel erleichtern sollen. Das Motto lautet: „Brücken bauen – gemeinsam lernen und wachsen“.
Die WBG-Lehrerinnen Annika Kluge (Mathematik, Sport) und Esra Caliskan (Deutsch, Geschichte) leiten das Projektteam vor Ort. „Wir wissen, welche Herausforderungen viele Kinder beim Übergang mitbringen – und wollen sie frühzeitig unterstützen“, erklären beide. Deshalb sollen regelmäßige Austauschtreffen und gemeinsame Aktionen künftig fester Bestandteil des Konzepts sein.
Neben pädagogischem Austausch standen beim ersten Netzwerktreffen kreative Workshops im Mittelpunkt – von Sport über Bastelangebote bis hin zu Bewegungsspielen. So konnten sich die Teilnehmenden gegenseitig kennenlernen und neue Ideen für eine spielerische Förderung sammeln.
Alle Beteiligten zeigten sich begeistert von der Zusammenarbeit und möchten die erfolgreiche Arbeit im Jahresverlauf weiter ausbauen. „Spielen fördert Kompetenzen und stärkt Gemeinschaft – genau das brauchen Kinder beim Start in die weiterführende Schule“, betont Schulleiterin Jennifer Lach.
Die WBG freut sich auf die kommenden gemeinsamen Projekte und darauf, Viertklässler beim Ankommen an unserer Schule bestmöglich zu unterstützen.
